Abi-Rechner
für das Jahr 2020 – Abiturnote berechnen

Abiturnote berechnen

Errechne jetzt in wenigen Schritten die Abiturnote (Numerus Clausus)  für das aktuelle Jahr 2020.

Studiengang Erziehungswissenschaften

Betriebswirtschaftslehre

Der Studiengang der Erziehungswissenschaften beziehungsweise der Pädagogik ist, grade bei den weiblichen Abiturientinnen, eine beliebte Wahl. Dabei kann das Studium der Pädagogik in Teilbereichen im Lehramtsstudium, als 2-Kern-Fach oder auch als Vollzeitstudium gewählt werden. Durch die vielseitigen Berufsmöglichkeiten entscheiden sich viele zukünftige Studierende für ein Studium der Erziehungswissenschaften

Perspektve und Entwicklung

Lange Zeit war das Studium der Pädagogik unterrepräsentiert im Hinblick auf männliche Studierenden. Jedoch wandelt sich das Bild des Studierenden der Erziehungswissenschaften grade durch die neu gewonnen Erkenntnisse in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Erziehung sowie Bildung und durch die ansprechenden Berufsmöglichkeiten.

Grade durch die neuen Erkenntnisse der letzten Jahre, die verdeutlicht haben, das männliche Bezugspersonen in der Frühkindlichen Entwicklung für Jungen sehr wichtig sind und generell mehr männliche Vorbilder in sozialen Bereichen gesucht werden, wurde mit gezielter Werbung in dieser Richtung begonnen, die durch steigende Einschreibungen honoriert wird.

Aber auch die Flüchtlingspolitik und damit die Fokussierung auf den Wert von Bildung, grade im Frühkindlichen Bereich, aber auch im Hinblick auf Traumatabewältigung und Suchterkrankungen haben dazu geführt, dass Erziehungswissenschaftler gesucht werden und das in unterschiedlichsten Bereichen. Somit sieht die Zukunft für Absolventen der Erziehungswissenschaften wirklich positiv aus, auch wenn gesagt werden muss, dass die hochdotierten Stellen den sehr guten Absolventen vorbehalten sind.

Zahlen und Fakten

  • Studierende in Deutschland: Ca. 200.000
  • Anzahl an Hochschulen: Ca. 160
  • Anzahl an Studiengängen: Ca. 300
  • Gehalt nach Bachelorstudium: Ca. 35.000€ – 50.000€
  • Gehalt nach Masterstudium: 43.000€ – 55.000€
  • Spannweite Numerus Claus ca.: 1,3 – NC-frei

Ähnliche Studiengänge und besondere Formen

  • Soziale Arbeit / Sozialpädagogik
  • Erwachsenenbildung
  • Psychologie
  • Schulische Bildungs- und Erziehungsprozesse
  • Erziehung und Bildung
  • Heilerziehungswissenschaften
  • Berufspädagogik
  • Bildungsforschung
  • Didaktik
  • Fachdidaktik
  • Fremdsprachenunterricht
  • Heilpädagogik
  • Lehramt
  • Sonderpädagogik
  • Sozialwissenschaften

Hochschulen und NC-Werte für Erziehungswissenschaften

StudiengangNumerus ClaususDaten vonUniversität
Berufspädagogik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Kassel
Berufspädagogik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Rostock
Berufspädagogik / Technikpädagogik (Bachelor)2.8WS 2014/15Universität Stuttgart
Erziehungswissenschaften (Bachelor)2.3WS 2015/16Humboldt-Universität zu Berlin
Erziehungswissenschaften (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Technische Universität Dortmund
Ingenieurpädagogik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Karlsruher Institut für Technologie
Kindheitspädagogik (Bachelor)2.4WS 2015/16Hochschule Niederrhein
Kulturpädagogik (Bachelor)2.5WS 2015/16Hochschule Niederrhein
Kunstpädagogik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Ludwig-Maximilians-Universität München
Kunstpädagogik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Augsburg
Kunstpädagogik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Leipzig
Lehramt an Sonderschulen / Gehörlosenpädagogik (Lehramt)2.3WS 2015/16Ludwig-Maximilians-Universität München
Lehramt an Sonderschulen/ Geistigbehindertenpädagogik (Lehramt)1.7WS 2015/16Ludwig-Maximilians-Universität München
Medienpädagogik (Lehramt)NC-freiWS 2015/16Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Musikpädagogik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Bergische Universität Wuppertal
Pädagogik (Bachelor)2.1WS 2015/16Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Pädagogik (Bachelor)2.7WS 2015/16Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Pädagogik (Bachelor)1.3WS 2015/16Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Pädagogik (Bachelor)alle Bewerber zugelassenWS 2015/16Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Pädagogik (Bachelor)2.8WS 2015/16Karlsruher Institut für Technologie
Pädagogik (Bachelor)2.3WS 2015/16Technische Universität Darmstadt
Pädagogik (Bachelor)2.8WS 2015/16Universität Koblenz-Landau
Pädagogik / Bildungswissenschaft (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Ludwig-Maximilians-Universität München
Pädagogik auf Lehramt (Bachelor)alle Bewerber zugelassenWS 2015/16Universität zu Köln
Pädagogik der Kindheit und Familienbildung (Bachelor)2.3SS 2015Technische Hochschule Köln
Pädagogik Nebenfach (Bachelor)2WS 2015/16Ludwig-Maximilians-Universität München
Rehabilitationspädagogik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Humboldt-Universität zu Berlin
Rehabilitationspädagogik (Bachelor)3.2WS 2015/16Technische Universität Dortmund
Sonderpädagogik (Bachelor)1.9WS 2015/16Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Sonderpädagogik (Bachelor)1.9WS 2015/16Humboldt-Universität zu Berlin
Sonderpädagogik (Bachelor)1.9WS 2015/16Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Sport / Bewegungspädagogik (Bachelor)2.7WS 2015/16Technische Universität Braunschweig
Theaterpädagogik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Hochschule Osnabrück
Wirtschaftspädagogik (Bachelor)4WS 2015/16Georg-August-Universität Göttingen
Wirtschaftspädagogik (Bachelor)2.7WS 2015/16Goethe Universität Frankfurt am Main
Wirtschaftspädagogik (Bachelor)WS 2015/16Humboldt-Universität zu Berlin
Wirtschaftspädagogik (Bachelor)alle Bewerber zugelassenSS 2016Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Wirtschaftspädagogik (Bachelor)2.3WS 2015/16Ludwig-Maximilians-Universität München
Wirtschaftspädagogik (Bachelor)2.4WS 2015/16Technische Universität Dresden
Wirtschaftspädagogik (Bachelor)2.2WS 2015/16Universität des Saarlandes
Wirtschaftspädagogik (Bachelor)alle Bewerber zugelassenWS 2015/16Universität Duisburg
Wirtschaftspädagogik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Kassel
Wirtschaftspädagogik (Bachelor)2.5WS 2015/16Universität Leipzig
Wirtschaftspädagogik (Bachelor)2.7WS 2015/16Universität Rostock

Studieninhalte & Teilbereiche der Erziehungswissenschaften

Grundlagen

Das Bachelor- beziehungsweise Grundstudium der Pädagogik ist auf 6 bis 8 Semestern ausgelegt und soll dazu dienen, den Studierenden Grundkenntnisse im Bereich der Erziehung, der Didaktik und der Bildung zu vermitteln. Durch diese Grundkenntnisse soll die Basis für die konzeptionelle Arbeit mit Kindern und Jugendlichen geschaffen, die auf die unterschiedlichsten Situationen angepasst werden kann. Dadurch sollen die Studierenden vorbereitet werden, um in unterschiedlichen Kontexten sowie Arbeitsfeldern Menschen zu unterstützen und dadurch Konfliktsituationen zu lösen beziehungsweise zu entschärfen. Die fachlichen Kompetenzen lassen sich in die drei Kernbereiche Erziehung, Bildung und Didaktik unterscheiden. Die Fächer, die an allen Hochschulen belegt werden müssen, sind Bildung, Wissen und Information, Entwicklung, die Didaktik und Methodik, die Erziehung, Schule und Unterricht, Fürsorge sowie Diagnostik und Beratung, Sozialisation und Lernen sowie Lehren. Zu diesen Kursen kommen Wahlpflichtmodule, die dazu dienen sollen, weitere Einblicke in verschiedenen Kontexten und anwendungsbezogenen Beispiele zu erhalten. Zudem müssen Veranstaltungen besucht werden, die die Studierenden auf das wissenschaftliche Arbeiten vorbereiten und dadurch in direkter Verbindung zur Abschlussarbeit steht.

Im Bachelorstudium sind mehrere Praxisphasen vorgesehen, die die Studierenden in die Arbeitswelt eines Erziehungswissenschaftlers einführen sollen und dadurch ermöglichen, dass das, teilweise, abstrakte Wissen in die Realität zu übertragen. Dafür müssen unterschiedliche potenzielle Wirkungsstätten aufgesucht. Um das Grundstudium abzuschließen, muss die Bachelorarbeit verfasst werden, für die ein Bearbeitungszeitraum von 3 Monaten vorgesehen ist.

Hauptstudium

Generell ist es nicht notwendig, dass nach dem Grundstudium noch der Master absolviert wird. Denn der Bachelor stellt einen akademischen Abschluss dar, mit dem auch Arbeitsplätze gefunden werden können. Jedoch sind die begehrten Stellen so konzeptiert, dass der Master eine Voraussetzung darstellt.

Das Hauptstudium dient dazu, die bereits erlernten Themen zu vertiefen und sich auf eine bestimmte Fachrichtung festzulegen beziehungsweise zu Spezialisieren. In dieser Hinsicht gibt es mehrere Optionen, die sich auf den zukünftigen Arbeitsplatz beziehen. Aber nicht jede mögliche Spezialisierung kann an jeder Hochschule studiert werden. Zudem werden in diesem Teil des Studiums auch die Methodik, die auf den Schwerpunkt ausgerichtet ist, vertieft. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Beratungskompetenz der Studierenden ausreichend ausgebildet sind, um den Anforderungen am Arbeitsplatz gewachsen zu sein. Zudem ist auch in im Master mindestens eine Praxisphase vorgesehen, die in einer Einrichtung absolviert werden sollte, die der Spezialisierung entspricht.


Fachbereiche

  • Bildung und Erziehung
  • Erziehung und Kultur
  • Sprache und Kommunikation
  • Bewegung und Kreativität
  • Emotion und Soziabilität
  • Kommunikation, Organisation und Management
  • Lernforschung und Medien
  • Entwicklung und Erziehung
  • Pädagogisches Handeln
  • Historische und vergleichende Bildungsforschung
  • Erwachsenenbildung und Weiterbildung

Anforderungen

Abiturienten, die sich für ein Studium der Erziehungswissenschaften entscheiden möchten, sollten eine hohe soziale Orientierung besitzen. Denn die soziale Verantwortung, die im späteren Berufsleben und auch in den Praxisphasen getragen werden muss, sollte nicht unterschätzt werden. Aufgrund dessen sollte auch eine innere Stabilität sowie emotionale Ausgeglichenheit geben sein, damit die Praxisphasen und problemorientierten Kurse bewältigt werden können. Aber auch die künstlerische Ader kann von Vorteil sein, um Probleme kreativ zu lösen und mit den Klienten in Kontakt zu treten.

Da das Studium auch sehr theoretisch ist und Lehrmaterialien, teilweise, in Englisch verfasst sind, sollte diese Sprache kein Problem darstellen. Je nach anvisiertem Berufsbild, sollte auch die Möglichkeit wahrgenommen werden, eine weitere Sprache neben dem Studium zu erlernen. Die Hochschulen bieten dahingehend ein breites Spektrum kostenfrei an.

Aufnahmevoraussetzungen

Es gibt nur noch wenige Universitäten, die einen NC voraussetzen, um das Studium der Erziehungswissenschaften aufnehmen zu können. Lediglich sehr begehrte Hochschulen beziehungsweise Universitäten an besonders beliebten Standorten nutzen dieses Mittel, um die Anzahl der Studierenden zu begrenzen. Viele Hochschulen nutzen anstelle des NCs Eignungstests oder setzen ein Eignungspraktikum voraus, um die richtigen Anwärter zu sondieren. Dadurch ist es für jeden möglich, das Studium der Erziehungswissenschaften aufzunehmen, wenn auch nicht an jeder Hochschule.

Berufsaussichten & Perspektive

Generell ist es möglich bereits mit dem Bachelor eine Stelle im Bereich der Erziehungswissenschaften zu finden. Jedoch sind dann die Karriereaussichten sowie das Gehalt und die Auswahl an Branchen eher beschränkt. Die besonders beliebten Stellen in der Forschung sowie der Lehre sind nur den besten Studierenden vorbehalten. Potenzielle Arbeitgeber sind die Kinder- und Jungendhilfen sowie die Familienberatung, das Arbeitsamt und die Ausländerbehörde beziehungsweise generell das Amt für Integration, der Bildungssektor und wissenschaftliche Magazine. Aber auch Unternehmen beschäftigen Pädagogen, um Konfliktsituationen im Unternehmen zu lösen und Anlaufpunkte für die Mitarbeiter anzubieten. Hinsichtlich der Karrierechancen und auch des Gehaltes kommt es oftmals auf die Branche an, in der gearbeitet wird. Momentan ist ein sehr sicheres und gut bezahltes Berufsfeld das der Erwachsenenbildung und das der Beratungshilfen, da durch die momentane Einwanderungssituation in Deutschland, dort auch noch in den kommenden Jahren erhöhter Bedarf besteht.

Vor- und Nachteile des Studiums der Erziehungswissenschaften

Vorteile

  • Lebensnahes Studium mit hohem Praxisanteil
  • Möglichkeit der Spezialisierung
  • Fast jede Hochschule bietet den Studiengang an
  • Unterschiedlichste Berufsfelder können anvisiert werden
  • Bedarf an Erziehungswissenschaftlern vorhanden
  • Wenige formale Hürden zur Aufnahme des Studiums

Nachteile

  • Hohe Konkurrenz an Bewerbern
  • Richtige Spezialisierung notwendig, für ein ansprechendes Gehalt
  • Keine klaren Gehaltsaussichten
  • Hoher emotionaler und physischer Druck im Beruf / Praxisphasen des Studiums
  • Beliebte Stellen nur für ausgezeichnete Studierende