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für das Jahr 2020 – Abiturnote berechnen

Abiturnote berechnen

Errechne jetzt in wenigen Schritten die Abiturnote (Numerus Clausus)  für das aktuelle Jahr 2020.

Studiengang Mathematik

Betriebswirtschaftslehre

Mathematik ist ein anspruchsvolles Gebiet, dass aber für unterschiedliche Berufe benötigt wird. Dadurch und durch die vielseitigen beruflichen Perspektiven, entweder im Bereich des Lehramtes oder in der Forschung sowie Wirtschaft, ist es ein interessanter Studiengang für jeden, der sich mit Mathematik identifizieren kann.

Perspektive & Entwicklung

Auch wenn es nicht immer so im Bewusstsein verankert ist, so sind wir doch immer von Mathematik umgeben. Dadurch und durch den Umstand, dass Mathematik eine sehr komplexe wissenschaftliche Disziplin ist, werden Spezialisten auf diesem Gebiet gesucht. Denn ohne diese Grundlagen sind die Natur-, Ingenieur- und Lebenswissenschaften nicht ausführbar. Dadurch und durch den Umstand, dass sämtliche Neuerungen dieser Zeit und auch der Prozess der Digitalisierung ohne mathematische Kenntnisse nicht möglich sind, werden Mathematiker auf dem Arbeitsmarkt gesucht.

Dabei kann der zukünftige Arbeitsplatz sowohl in der freien Wirtschaft bei einem großen Unternehmen liegen als auch in der Forschung und Entwicklung. Aber auch im Bereich der Lehre, im Hinblick auf Schule und Universität, werden gut ausgebildete Mathematiker gesucht. Dadurch ist das zukünftige Betätigungsfeld sehr breit gefächert und hängt von den persönlichen Wünschen und Vorstellungen ab. Aber egal, für welche Branche sich entschiedenen wird, ein guter Absolvent eines Mathematikstudiums kann mit einem ansprechenden Gehalt und einem vielseitigen Arbeitsplatz rechnen.

Zahlen und Fakten

  • Studierende in Deutschland: Ca. 200.000
  • Anzahl an Hochschulen: Ca. 160
  • Anzahl an Studiengängen: Ca. 300
  • Gehalt nach Bachelorstudium: Ca. 35.000€ – 50.000€
  • Gehalt nach Masterstudium: 43.000€ – 55.000€
  • Spannweite Numerus Claus ca.: 1,3 – NC-frei

Ähnliche Studiengänge und besondere Formen

  • Wirtschaftsmathematik
  • Angewandte Mathematik
  • Statistik
  • Finanzmathematik
  • Technomathematik
  • Elementarmathematik
  • Biomathematik
  • Mathematik und Informatik
  • Mathematical Engineering
  • Mathematical Science
  • Survey Statistics
  • Stochastic Engineering in Business und Finance
  • Computational Mathematics

Hochschulen und NC-Werte für Mathematik

StudiengangNumerus ClaususDaten vonUniversität
Angewandte Mathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Hochschule Darmstadt
Computermathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Elementarmathematik (Bachelor)2.1WS 2015/16Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Finananz- und Wirtschaftsmathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Technische Universität Braunschweig
Informatik plus Mathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Ludwig-Maximilians-Universität München
Mathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Bergische Universität Wuppertal
Mathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Mathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Mathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Freie Universität Berlin
Mathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Goethe Universität Frankfurt am Main
Mathematik (Bachelor)2.6WS 2015/16Humboldt-Universität zu Berlin
Mathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Karlsruher Institut für Technologie
Mathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Mathematik (Bachelor)alle Bewerber zugelassenWS 2015/16Technische Universität Braunschweig
Mathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Technische Universität Darmstadt
Mathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Technische Universität Dresden
Mathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Augsburg
Mathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Bielefeld
Mathematik (Bachelor)alle Bewerber zugelassenWS 2015/16Universität Bonn
Mathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität des Saarlandes
Mathematik (Bachelor)2.6WS 2015/16Universität Hamburg
Mathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Kassel
Mathematik (Bachelor)alle Bewerber zugelassenWS 2015/16Universität Osnabrück
Mathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Paderborn
Mathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Regensburg
Mathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Rostock
Mathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Siegen
Mathematik (Bachelor)alle Bewerber zugelassenWS 2014/15Universität Stuttgart
Mathematik (Bachelor)1.4WS 2015/16Universität zu Köln
Mathematik (Bachelor)1.4WS 2015/16Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Mathematik auf Lehramt (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Karlsruher Institut für Technologie
Mathematik auf Lehramt (Bachelor)1.8WS 2015/16Universität Bonn
Mathematik auf Lehramt (Bachelor)2.3WS 2015/16Universität Osnabrück
Mathematik auf Lehramt (Bachelor)1.8WS 2015/16Universität zu Köln
Mathematik auf Lehramt (Bachelor)alle Bewerber zugelassenWS 2015/16Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Mathematik auf Lehramt Gymnasium (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Mathematik mit einem Anwendungsbereich (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Duisburg
Mathematische Grundbildung (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Bielefeld
Mathematische Grundbildung auf Lehramt Grundschule (Bachelor)2.6WS 2015/16Universität Siegen
Mathematische Modellierung (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Koblenz-Landau
Wirtschaftsmathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Bergische Universität Wuppertal
Wirtschaftsmathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Ludwig-Maximilians-Universität München
Wirtschaftsmathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Wirtschaftsmathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Philipps-Universität Marburg
Wirtschaftsmathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Augsburg
Wirtschaftsmathematik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Bielefeld
Wirtschaftsmathematik (Bachelor)2.4WS 2015/16Universität Hamburg
Wirtschaftsmathematik (Bachelor)1.9WS 2015/16Universität zu Köln

Studieninhalte & Teilbereiche der Mathematik

Grundstudium

Üblicherweise beginnt das Studium der Mathematik nicht erst mit dem offiziellen Semesterbeginn, sondern mit Vorkursen, die nochmals den Stoff der gymnasialen Oberstufe wiederholen. Dadurch sollen Wissenslücken geschlossen werden und allen Studierenden der gleiche Ausgangspunkt ermöglicht werden. Denn dadurch, dass Bildung Ländersache ist und nicht immer im selben Bundesland das Abitur erworben und studiert wird, sind die Ausgangsvoraussetzungen differenziert. Um Defizite der potenziellen Studierenden auszugleichen, wurden die Vorkurse ins Leben gerufen, die jedoch meistens auf freiwilliger Basis angeboten werden.

Generell dauert das Mathematikstudium sechs bis sieben Semester und schließt mit der Bachelorarbeit. Jedoch wird Mathematik in den meisten Fällen, außer es wird im Lehramtsstudium studiert, mit einem anwendungsorientierten Zweitfach studiert. Die Anwendungsfächer sind in den meisten Fällen Physik, Informatik, Betriebswirtschaftslehre oder Volkswirtschaftslehre, jedoch kann das Angebot je nach Hochschule variieren.

Das erste Studienjahr ist im Grundstudium den Grundlagen der Mathematik gewidmet und durch Vorlesungen, Übungen und Seminaren wird in dieser Zeit der theoretisch-abstrakte Bereich behandelt.  Im Anschluss daran werden die folgenden 3 bis 4 Semester dazu genutzt, um Analysis, lineare Algebra, analytische Geometrie, Informatik sowie Programmieren und Statistik sowie Stochastik zu erlernen. Darüber hinaus können in Wahlpflichtfächer die Numerik und die Zahlentheorie kennengelernt werden. Das Bachelorstudium schließt mit der Bachelorarbeit, die einen Arbeitszeitraum von 3 Monaten umfasst.

Das Hauptstudium

Wenn es gewünscht wird, so kann dem Grundstudium, also dem Bachelor, noch der Master folgen. Dieser dient dazu, die erlernten Inhalte zu vertiefen und sich auf spezielle Anwendungsgebiete zu spezialisieren. Für den Master sind in der Regelstudienzeit 4 bis 5 Semester vorgesehen. Die Möglichkeiten der Spezialisierung sind durch das Angebot der jeweiligen Hochschule begrenzt. Deshalb ist es grade, wenn der Wunsch nach einer sehr seltenen Spezialisierung vorhanden ist, wie beispielsweise der Biostatistik, nicht ungewöhnlich, dass der Master an einer anderen Hochschule absolviert wird, als der Bachelor.

Die Spezialisierung auf einen gewissen Fachbereich kann entscheidend sein, für den weiteren beruflichen Weg und sollte aufgrund dessen mit sehr viel Weitsicht getroffen werden. Denn das Feld der möglichen Spezialisierungen im Fachgebiet der Mathematik sehr weit ist und dadurch auch vielen Interessen entsprochen werden kann. Der Master selbst schließt mit der Masterarbeit, für die ein Arbeitszeitraum von 6 Monaten vorgesehen ist.


Fachbereiche

  • Reelle und komplexe Analysis (Funktionentheorie)
  • Algebra und Zahlentheorie
  • Geometrie und Topologie
  • Angewandte Analysis
  • Numerische Mathematik und Optimierung
  • Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik
  • Wissenschaftliches Rechnen und Simulation
  • Theoretische Informatik und mathematische Logik
  • Wirtschaftsmathematik
  • Biomathematik
  • Wirtschaftsstochastik

Anforderungen

Der Begin eines Mathematikstudiums sollte sehr umsichtig bedacht werden, denn dieses Studium hat eine der höchsten Abbrecherquoten. Denn nahezu 80 % brechen das Studium ab beziehungsweise müssen es, aufgrund von fehlender Leistungen, abbrechen. Deshalb ist es wichtig, dass nicht nur Interesse und Begeisterung für die Thematik, sondern auch ein grundlegendes Talent für diesen Fachbereich vorhanden ist. Denn dieses Studium ist sehr anspruchsvoll und sollte deshalb nur mit der entsprechenden Grundlage begonnen werden.

Denn die Vorkurse sind zwar dafür gedacht, um die Mathematik der gymnasialen Oberstufe zu wiederholen, aber nur in einem Crashkurs. Allerdings sind ohne diese Voraussetzungen die Erfolgsaussichten für ein Studium der Mathematik sehr gering. Zudem sollte jeder Studierende, der dieses Studium angeht, sehr diszipliniert sein und auch eine hohe Frustrationsschwelle besitzen. Dadurch, dass der Stoff sehr komplex und auch die Stoffdichte hoch ist, ist das Studium sehr arbeitsintensiv und auch belastend.

Aufnahmevoraussetzungen

Aufgrund des hohen Anspruches dieses Studienganges verzichten die meisten Hochschulen auf eine weitere Zulassungsbeschränkung. Nur die beliebtesten Studentenstädte nutzen den NC, um den allgemeinen Strom der Studierenden zu beschränken. Dabei lag der höchste NC für das Studium der Mathematik im Durchschnitt bei 2,0.

Dieser Umstand kommt zum Tragen, da die Universitäten erkannt haben, dass die Berufswelt auf ausgebildete Mathematiker angewiesen ist, aber das Studium selber eine Selektion vornimmt. Die hohe Abbruchsquote von, durchschnittlich, 80% macht deutlich, dass dieses Studium nur für solche Abiturienten geeignet ist, die ein besonderes Talent für Mathematik besitzen und die persönlichen Voraussetzungen erfüllen. Deshalb kann man an den meisten Hochschulen diesen Studiengang zulassungsfrei studieren.

Berufsaussichten & Perspektive

Das Betätigungsfeld für Absolventen ist sehr breit gefächert und nicht nur auf den deutschsprachigen Raum beschränkt. Denn Mathematiker werden in den Software- und Telekommunikationsunternehmen genauso gesucht, wie in der Forschung und Entwicklung.

Aber auch Banken, Versicherungen und Unternehmensberatungen benötigen Absolventen dieses Studienganges, um ihre Abläufe zu koordinieren und Prognosen zu erstellen. Sicherlich ist auch ein mögliches Arbeitsfeld die Wissenschaft und die Lehre. Generell sind Mathematiker echte Generalisten im Hinblick auf den Arbeitsmarkt und können dadurch mit einem attraktiven Gehalt rechnen.

Vor- und Nachteile des Studiums der Mathematik

Vorteile

  • Wenig Konkurrenz
  • Hohe Auswahlmöglichkeiten hinsichtlich des Betätigungsfeldes
  • Attraktives Gehalt und Karrierechancen
  • Mögliche Spezialisierung

Nachteile

  • Hohe Durchfall-/Abbrecherquote
  • Hohe Stoffdichte und hoher Zeitaufwand
  • Viel Vorwissen notwendig