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für das Jahr 2020 – Abiturnote berechnen

Abiturnote berechnen

Errechne jetzt in wenigen Schritten die Abiturnote (Numerus Clausus)  für das aktuelle Jahr 2020.

Studiengang Soziale Arbeit/ Sozialpädagogik

Betriebswirtschaftslehre
Einer der beliebtesten Studiengänge in Deutschland ist der der Sozialen Arbeit beziehungsweise der
Sozialpädagogik. Aufgrund dessen wird dieser Studiengang auch an den meisten Hochschulen
deutschlandweit angeboten und hat die höchsten Einschreibequoten im Studiengang vergleich. Denn
dieser Studiengang bereitet die Absolventen auf die vielseitgen und verantwortungsvollen
Tätgkeiten vori die in verschiedenen eerufsfeldern angeboten werden.

Perspektve und Entwicklung

Generell kann gesagt werden, dass die Aussichten für die Absolventen des Studienganges der Sozialen Arbeit gut sind. Denn das Tätigkeitsfeld, dass mit einem Abschluss dieses Studienganges, bedient werden kann, ist breitgefächert. Dadurch können auch persönliche Interessen sehr gut verfolgt und dadurch mit unterschiedlichsten Klienten zusammengearbeitet werden. Somit gibt dieser Studiengang kein starres Berufsbild vor, sondern bietet unterschiedlichste Perspektiven.

Durch diese umfangreichen Möglichkeiten, sind die beruflichen Perspektiven generell rosig. Jedoch profitieren die Absolventen dieses Studienganges auch von der Flüchtlingskrise, da dadurch ein Mangel an Fachkräften entstanden ist. Denn nicht nur das Integrationsamt benötigt gut ausgebildete Sozialpädagogen, sondern auch Einrichtungen für frühkindliche Bildung, der Bildungssektor und auch die Hilfsnetzwerke. Dadurch hat sich nicht nur der Stellenmarkt verbessert, sondern auch das Tätigkeitsfeld hat sich noch weiter geöffnet, wodurch dieser abwechslungsreiche Studiengang noch interessant geworden ist. Es besteht aber auch die Möglichkeit in der Lehre und Forschung zuarbeiten ebenso, wie für ein wissenschaftliches Magazin tätig zu sein. Dadurch sind auch die Karriereoptionen für die Absolventen des Studienganges sehr vielseitig.

Zahlen und Fakten

  • Studierende in Deutschland: Ca. 200.000
  • Anzahl an Hochschulen: Ca. 160
  • Anzahl an Studiengängen: Ca. 300
  • Gehalt nach Bachelorstudium: Ca. 35.000€ – 50.000€
  • Gehalt nach Masterstudium: 43.000€ – 55.000€
  • Spannweite Numerus Claus ca.: 1,3 – NC-frei

Ähnliche Studiengänge und besondere Formen

  • Europäisches Recht
  • Business Law
  • Wirtschaftsrecht
  • Kriminologie
  • Informationsrecht

Hochschulen und NC-Werte für Sozialpädagogik & Ähnliche

StudiengangNumerus ClaususDaten vonUniversität
Berufspädagogik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Kassel
Berufspädagogik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Rostock
Berufspädagogik / Technikpädagogik (Bachelor)2.8WS 2014/15Universität Stuttgart
Ingenieurpädagogik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Karlsruher Institut für Technologie
Kindheitspädagogik (Bachelor)2.4WS 2015/16Hochschule Niederrhein
Kulturpädagogik (Bachelor)2.5WS 2015/16Hochschule Niederrhein
Kunstpädagogik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Ludwig-Maximilians-Universität München
Kunstpädagogik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Augsburg
Kunstpädagogik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Leipzig
Lehramt an Sonderschulen / Gehörlosenpädagogik (Lehramt)2.3WS 2015/16Ludwig-Maximilians-Universität München
Lehramt an Sonderschulen/ Geistigbehindertenpädagogik (Lehramt)1.7WS 2015/16Ludwig-Maximilians-Universität München
Medienpädagogik (Lehramt)NC-freiWS 2015/16Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Musikpädagogik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Bergische Universität Wuppertal
Pädagogik (Bachelor)2.1WS 2015/16Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Pädagogik (Bachelor)2.7WS 2015/16Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Pädagogik (Bachelor)1.3WS 2015/16Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Pädagogik (Bachelor)alle Bewerber zugelassenWS 2015/16Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Pädagogik (Bachelor)2.8WS 2015/16Karlsruher Institut für Technologie
Pädagogik (Bachelor)2.3WS 2015/16Technische Universität Darmstadt
Pädagogik (Bachelor)2.8WS 2015/16Universität Koblenz-Landau
Pädagogik / Bildungswissenschaft (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Ludwig-Maximilians-Universität München
Pädagogik auf Lehramt (Bachelor)alle Bewerber zugelassenWS 2015/16Universität zu Köln
Pädagogik der Kindheit und Familienbildung (Bachelor)2.3SS 2015Technische Hochschule Köln
Pädagogik Nebenfach (Bachelor)2WS 2015/16Ludwig-Maximilians-Universität München
Pädagogik: Entwicklung und Inklusion (Bachelor)2.5WS 2015/16Universität Siegen
Rehabilitationspädagogik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Humboldt-Universität zu Berlin
Rehabilitationspädagogik (Bachelor)3.2WS 2015/16Technische Universität Dortmund
Sonderpädagogik (Bachelor)1.9WS 2015/16Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Sonderpädagogik (Bachelor)1.9WS 2015/16Humboldt-Universität zu Berlin
Sonderpädagogik (Bachelor)1.9WS 2015/16Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Wohlfahrtswissenschaften (Bachelor)2.7WS 2015/16Technische Universität Dresden
Sport / Bewegungspädagogik (Bachelor)2.7WS 2015/16Technische Universität Braunschweig
Theaterpädagogik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Hochschule Osnabrück
Wirtschaftspädagogik (Bachelor)4WS 2015/16Georg-August-Universität Göttingen
Wirtschaftspädagogik (Bachelor)2.7WS 2015/16Goethe Universität Frankfurt am Main
Wirtschaftspädagogik (Bachelor)WS 2015/16Humboldt-Universität zu Berlin
Wirtschaftspädagogik (Bachelor)alle Bewerber zugelassenSS 2016Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Wirtschaftspädagogik (Bachelor)2.3WS 2015/16Ludwig-Maximilians-Universität München
Wirtschaftspädagogik (Bachelor)2.4WS 2015/16Technische Universität Dresden
Wirtschaftspädagogik (Bachelor)2.2WS 2015/16Universität des Saarlandes
Wirtschaftspädagogik (Bachelor)alle Bewerber zugelassenWS 2015/16Universität Duisburg
Wirtschaftspädagogik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Kassel
Wirtschaftspädagogik (Bachelor)2.5WS 2015/16Universität Leipzig
Wirtschaftspädagogik (Bachelor)2.7WS 2015/16Universität Rostock

Studieninhalte & Teilbereiche der Sozialpädagogik

Grundlagen

Das Grundstudium beziehungsweise die Gewichtung der Inhalte, hängt von der jeweiligen Hochschule ab. Denn einige Hochschulen ordnen diesen Studiengang eher der angewandten Sozialwissenschaft zu und andere den humanwissenschaftlichen Fakultäten. Dadurch kommt es zu einer Diskrepanz der Schwerpunkte der Lehrenden, wodurch dieser Studiengang unterschiedliche beziehungsweise abweichende Inhalte haben kann.

Generell ist das Bachelorstudium auf 6 Semester Regelstudienzeit ausgelegt und soll dazu dienen, dass die Studierenden die Grundlagen der sozialen Arbeit erlernen und damit beginnen einen Schwerpunkt zu setzen. Egal, an welcher Hochschule studiert wird, es gibt Inhalte, die verpflichtend für dieses Studium sind. Dazu gehören die Einführung in das Sozialwese, die Methodik der Sozialarbeit, die angewandte Sozialwissenschaft, Kurse in Psychologie, Pädagogikseminare, Ethik, die rechtlichen Grundlagen und auch die Sozialwirtschaft. Eine Ausnahme bilden die kirchlichen Hochschulen. Denn an diesen Universitäten werden zusätzlich noch Vorlesungen in Theologie in den Stundenplan integriert. Nachdem die Grundlagen gelegt wurden, beschäftigen sich die Studierenden ab dem 3 bis 4 Semester mit praktischeren Studienfächern. Dazu gehört beispielsweise das Sozialrecht, indem die wesentlichen formalen Voraussetzungen für das spätere Berufsleben erlernt werden. Durch Wahlpflichtmodule können die eigenen Interessen verfolgt werden und auch damit begonnen werden, einen Schwerpunkt zu legen. Zudem ist dieser Studiengang auch sehr praxisorientiert, weswegen es, neben verschiedenen Praxisphasen, auch Projekte gibt, die einzeln oder als Team bewältigt werden müssen. Dadurch sollen die Studierenden auf das spätere Berufsleben vorbereitet werden.

Das Grundstudium schließt mit der Bachelorarbeit, für die ein Zeitraum von 3 Monaten vorgesehen ist.

Hauptstudium

Es ist nicht notwendig, das Masterstudium zu absolvieren, um im Bereich der sozialen Arbeit tätig zu sein. Denn mit dem Bachelor liegt ein akademischer Grad vor, der für verschiedene berufliche Perspektiven ausreichend ist. Dennoch ist es sinnvoll, dass Hauptstudium in Betracht zu ziehen, um die Karriereaussichten durch die Legung eines Schwerpunktes zu verbessern. In dieser Hinsicht sollte die Hochschule für das Hauptstudium sehr sorgfältig ausgewählt werden, da es auch hier zu unterschiedlichen Ausrichtungen des gleichen Studiengangs kommen kann. Zudem bietet nicht jede Hochschule jede Spezialisierung an.

Das Masterstudium dient dazu, die erlernten Grundlagen zu vertiefen und eine Schwerpunkt zusetzen. Dieser Schwerpunkt definiert das spätere berufliche Umfeld genauer und sollte aufgrund dessen mit bedacht gewählt werden. Denn, anders als in anderen Studiengängen, wird durch die Wahl des Schwerpunktes, auch oft die Klientel ausgewählt, mit der später gearbeitet werden soll. Dabei ist der Master weniger Praxisorientiert als der Bachelor, da viele Absolventen des Masters gerne in der Forschung tätig sein möchten. Der Master der sozialen Arbeit nimmt 4 Semester in Regelstudienzeit in Anspruch und bedingt eine längere Praxisphase.

Um den Master erfolgreich zu absolvieren, muss eine Masterarbeit angefertigt werden, für die eine Ausarbeitungszeit von 6 Monaten vorgesehen ist.


Fachbereiche

  • Frühkindliche Bildung
  • Sozialmanagement
  • Internationales Sozialwesen
  • Integration
  • Inklusion
  • Theaterpädagogik
  • Bewegungspädagogik
  • Musikpädagogik
  • Sprache und Kommunikation
  • Konfliktmanagement
  • Diversity und soziale Ungleichheit
  • Bildung und Sozialraum
  • Konzeptentwicklung und Organisation sozialer Dienste

Anforderungen

Wichtig für diesen Studiengang ist die persönliche soziale Kompetenz und auch die Kommunikationsstärke. Aber auch Empathie und ein gutes Konfliktmanagement sind notwendig, um die Praxisphasen und auch die problembezogenen Seminare zu bewältigen. Zudem sollte eine hohe Belastungs- und Frustrationsgrenze nicht nur für das Studium, sondern auch für das spätere Berufsleben geben sein. Denn die Ansprüche an die Studierenden sowie Absolventen sind hoch, weswegen eine mentale sowie physische Stabilität notwendig ist, um erfolgreich in diesem Beruf zu arbeiten.

Aufnahmevoraussetzungen

Dadurch, dass dieser Studiengang sehr beliebt ist, ist der NC, im Vergleich zu ähnlichen Studiengängen, hoch. Somit sollten Abiturienten mit einem Numerus Clausus zwischen 2,0 und 2,5 rechnen. Dieser liegt an besonders beliebten Hochschulen beziehungsweise Standorten sogar noch höher, um die Zahl der Studierenden zu beschränken. Es gibt aber auch Universitäten die den NC nicht nutzen, sondern das soziale Engagement und die Motivation, in Form eines Eignungspraktikums oder eines Motivationsschreibens, bevorzugen.

Berufsaussichten & Perspektive

Nachdem Studium kann für unterschiedliche Träger gearbeitet werden, wobei die attraktivsten Stellen, im Hinblick auf das Gehalt, im öffentlichen Dienst liegen. Jedoch auch kirchliche Träger sind beliebte Arbeitgeber, auch wenn diese von ihren Angestellten fordern dürfen, dass sie sich zu einer Konfession bekennen und entsprechend Handeln und Leben. Neben diesen Trägern gibt es auch private Einrichtungen und Initiativen, die Sozialarbeiter suchen. Betätigungsfelder sind Altenheime, Jugend- und Kinderheime, das Jugendamt, Schulen und Kindertagesstätten, Hilfseinrichtungen und Beratungsstellen. Es gibt auch vereinzelte Stellen in der Lehre und der Forschung. Jedoch sind diese sehr begehrt und nur den besten Absolventen zugänglich. Generell gibt es jedoch viele Möglichkeiten, um nachdem Studium eine Stelle zu finden, die den eigenen Vorstellungen entspricht und ein ansprechendes Gehalt bietet.

Vor- und Nachteile des Studiums der Sozialpädagogik

Vorteile

  • Abwechslungsreiches Studium
  • Mögliche Spezialisierung
  • Breites Berufsfeld und unterschiedliche Karriereperspektiven
  • Hohes Angebot an Hochschulen und Standorten
  • Viel Praxiserfahrung bereits im Studium
  • Kein Anerkennungsjahr notwendig

Nachteile

  • Hohe Konkurrenz
  • Starke emotionale sowie psychische Belastung in der Praxis
  • Art des Arbeitens vom Träger abhängig
  • Im Vergleich zu anderen Studiengänge geringe Bezahlung
  • Studieninhalte sind von der Hochschule abhängig