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für das Jahr 2020 – Abiturnote berechnen

Abiturnote berechnen

Errechne jetzt in wenigen Schritten die Abiturnote (Numerus Clausus)  für das aktuelle Jahr 2020.

Studiengang Wirtschaftsinformatik

Betriebswirtschaftslehre

Viele angehende Studierende interessieren sich für diesen Studiengang, da die Kombination aus Betriebswirtschaftslehre und angewandte Informatik nicht nur vielseitig ist, sondern auch zukunftsweisend ist. Denn diese Kombination ist in der Wirtschaft, nicht nur momentan, sondern auch zukünftig, sehr gefragt und dadurch bietet sich auch eine attraktive berufliche Perspektive.

Die Informatik ist ein Bereich, der ungemein von der Digitalisierung und deren Fortschreiten profitiert. Denn die Digitalisierung ist der Weg in die Zukunft und dadurch kommt es in engen Zeitabständen zu Veränderungen sowie Innovationen. Um diese Möglichkeiten zu realisieren, sind die Unternehmen aber auch staatliche Einrichtungen sowie reine Dienstleister auf die Unterstützung durch gut ausgebildete Spezialisten angewiesen.

Aufgrund des doppelten Schwerpunktes sind die Wirtschaftsinformatiker, den reinen Absolventen der Informatik und auch der Betriebswirtschaftslehre gegenüber, im Vorteil. Denn die Arbeitgeber können diese Absolventen vielseitiger einsetzen und von ihrem Know-how in beiden Fachgebieten profitieren. Durch diesen Generalistenstatus sind die Wirtschaftsinformatiker gefragte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt und können ihren Wirkungsbereich in unterschiedlichen Branchen finden. Besonders dann, wenn eine entsprechende Spezialisierung oder auch Praxiserfahrungen im Studium gesammelt wurden. Diese Umstände sorgen dafür, dass Absolventen dieses Studienganges sehr positiv in die Zukunft blicken können und sich auf einen ansprechenden Arbeitsplatz mit attraktivem Gehalt freuen können.

Zahlen und Fakten

  • Studierende in Deutschland: Ca. 200.000
  • Anzahl an Hochschulen: Ca. 160
  • Anzahl an Studiengängen: Ca. 300
  • Gehalt nach Bachelorstudium: Ca. 35.000€ – 50.000€
  • Gehalt nach Masterstudium: 43.000€ – 55.000€
  • Spannweite Numerus Claus ca.: 1,3 – NC-frei

Ähnliche Studiengänge und besondere Formen

  • BWL mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik
  • E-Business/E-Commerce
  • IT-Management
  • Technologiemanagement
  • Entwicklung und Software Engineering
  • Informatik
  • BWL

Hochschulen und NC-Werte für Wirtschaftsinformatik

StudiengangNumerus ClaususDaten vonUniversität
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)alle Bewerber zugelassenWS 2015/16Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)3.1WS 2015/16Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)alle Bewerber zugelassenWS 2015/16Georg-August-Universität Göttingen
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)2.2WS 2015/16Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)2.9WS 2015/16Hochschule Niederrhein
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)alle Bewerber zugelassenWS 2015/16Hochschule Osnabrück
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)alle Bewerber zugelassenWS 2015/16Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)NC-freiSS 2015Technische Hochschule Köln
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)alle Bewerber zugelassenWS 2015/16Technische Universität Berlin
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Technische Universität Braunschweig
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)2.4WS 2015/16Technische Universität Darmstadt
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)2.9WS 2015/16Universität Augsburg
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)2.7WS 2015/16Universität Bremen
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität des Saarlandes
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)2.7SS 2016Universität Duisburg
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)2.3WS 2015/16Universität Duisburg
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)2.5WS 2015/16Universität Hamburg
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Koblenz-Landau
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)alle Bewerber zugelassenWS 2015/16Universität Leipzig
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)3.1WS 2015/16Universität Osnabrück
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)alle Bewerber zugelassenWS 2015/16Universität Regensburg
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Rostock
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)NC-freiWS 2015/16Universität Siegen
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)2.6WS 2014/15Universität Stuttgart
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)alle Bewerber zugelassenWS 2015/16Universität zu Köln
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)1.4WS 2015/16Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Wirtschaftsinformatik (Diplom)2WS 2015/16Technische Universität Dresden

Studieninhalte & Teilbereiche der Wirtschaftsinformatik

Grundstudium

Das Grundstudium ist auf 6 bis 7 Semester Regelstudienzeit ausgelegt und dient dazu, dass die Studierenden die Grundlagen der Wirtschaftsinformatik kennenlernen und, im Ansatz, einen Schwerpunkt bestimmen. Damit das Grundstudium bewältigt werden kann, bieten viele Hochschulen Vorkurse an, in denen die Grundlagen wiederholt und somit gefestigt werden. Obwohl diese Kurse sehr sinnvoll sind, sind sie an den meisten Hochschulen nicht verpflichtend.

Die ersten Semester dienen dazu, dass die Grundlagen geschaffen werden. In dieser Phase müssen sich die Studierenden mit Mathematik, Programmieren und Rechnerstrukturen sowie Betriebssystemen auseinandersetzen aber auch mit Statistik und Empire und Betriebswirtschaftslehre. Zudem müssen Grundlagenkurse für angewandte Informatik und das Programmieren gewählt werden. Im Verlauf des Grundstudiums werden diese Grundlagen durch spezifischere Fächer, wie Datenbanken, Datenstrukturen, Softwaretechnik, Anwendungsentwicklung und IT-Projektmanagement ergänzt. In den letzten beiden Semestern des Grundstudiums können die Studierenden beginnen, ihren Schwerpunkt auszuloten. In dieser Phase können dann einzelne Fächer vertieft oder neu hinzugefügt werden. In dieser Phase ist meistens auch ein längeres Praktikum vorgesehen, damit die Studierenden einen Einblick in die Arbeitswelt und die damit verbundenen Möglichkeiten zu geben. Dieser Vorgang dient dazu, dass den Studierenden die Möglichkeiten bewusst werden und erste Kontakte geknüpft werden können. Des Weiteren dient diese Phase dazu, dass die Orientierung hinsichtlich eines anschließenden Hauptstudiums und dem damit verbundenen Schwerpunktes angestoßen wird.

Um das Grundstudium erfolgreich zu beenden, muss eine Bachelorarbeit verfasst werden, wofür ein Arbeitszeitraum von 3 Monaten vorgesehen ist. Wenn diese bestanden wird, erhalten die Studierenden ihren ersten akademischen Titel und können die Arbeitswelt betreten.

Das Hauptstudium

Das Hauptstudium oder auch Masterstudium dient den Studierenden dazu, ihre grundlegenden Kenntnisse zu vertiefen und auch einen individuellen Schwerpunkt zu wählen. Denn die Wahl des Schwerpunktes kann entscheidend sein für die berufliche Perspektive und sollte deshalb umsichtig getroffen werden.

Welche Spezialisierung vorgenommen werden kann, richtet sich nachdem jeweiligen Angebot der Hochschulen. Aufgrund dessen kann es sein, dass der Master an einer anderen Hochschule absolviert wird, als der Bachelor. Durch verschiedene Wahlpflichtmodule, die die Wahl des Schwerpunktes betreffen, wird diese Spezialisierung vorgenommen, während die klassischen Kurse, Vorlesungen und Projekte dazu dienen, das vorhandene Wissen auszubauen und zu festigen. Auch in dieser Phase des Studiums ist in den meisten Fällen eine Praxisphase von 6 Wochen bis zu 6 Monaten vorgesehen. Diese Zeitspanne dient dazu, dass die Studierenden die verschiedenen Aspekte eines Unternehmens und somit auch die möglichen Tätigkeitsfelder kennenlernen. Dieses Praktikum dient also der Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt. Des Weiteren legen viele Hochschulen ihren Studierenden dieses Studienganges nahe, eine weitere Fremdsprache zu erlernen. Denn durch verschiedene Fremdsprachen eröffnen sich auch neue Bereiche in der Arbeitswelt. Jede Hochschule bietet Kurse für Englisch an, aber die meisten bieten auch asiatische Sprachen oder Russisch an, da diese Fragen im Berufsleben sehr hilfreich sein können.

Das Hauptstudium schließt mit der Masterarbeit, für die ein Zeitraum von 6 Monaten vorgesehen ist.


Fachbereiche

  • Informations- und Wissensmanagement
  • Informationssysteme im Rechnungswesen
  • Informationssysteme im Marketing
  • Informationssysteme im E-Business
  • IT im Gesundheitssektor
  • IT-Management

Anforderungen

Ein generelles Interesse an Technik und Computern sollte vorhanden sein ebenso wie an Telekommunikation, wenn dieses Studium in Betracht gezogen wird. Zudem sollte die Fähigkeit vorhanden sein, abstrakt zu denken und bei der Lösung von Problemen sehr analytisch vorzugehen. Zudem sollten Naturwissenschaften, wie Mathematik, kein Problem darstellt und auch ein gewisses Talent für Sprachen sollte vorhanden sein.

Auch eine hohe Toleranz-, beziehungsweise Frustrationsgrenze sollte für die komplexen Aspekte des Studiums mitgebracht werden, neben eine allgemein gute Belastbarkeit. Denn das Studium ist anspruchsvoll und nimmt viel Zeit in Anspruch.

Aufnahmevoraussetzungen

Die wenigsten Universitäten verlangen von den Studierenden einen NC, um zum Studiengang zugelassen zu werden. Das liegt daran, dass oftmals ausreichend Studienplätze vorhanden sind und auch eine relativ hohe Quote das Studium wieder abbricht. Einzelne Hochschulen fordern ein Vorpraktikum für die Zulassung an. Wenn ein NC gefordert wird, dann von den Hochschulen an besonders attraktiven Standorten. Dieses Vorgehen betrifft aber nicht den Studiengang generell, sondern es ist ein Versuch, die Anzahl an potenziellen Studierenden im Griff zu haben. Dadurch kann prinzipiell jeder Abiturient diesen Studiengang wählen, nur nicht an jeder Hochschule beziehungsweise jedem Standort.

Berufsaussichten & Perspektive

Die Aussichten für Wirtschaftsinformatiker sind sehr rosig, da die Fähigkeiten sowohl von mittelständischen Unternehmen als auch Großkonzernen dringend benötigt werden. Die möglichen Berufsfelder liegen im Bereich der Projektleitung, des Risikomanagements, der IT-Strategie, dem Testmanagement, der Abteilungsleitung und der Programmierung. Oftmals muss nicht mal ein Traineé-Programm durchlaufen werden, um die gewünschte Position zu erhalten. Zudem sind auch die Karriereaussichten, hinsichtlich der Digitalisierung, sehr positiv zu bewerten. Wobei auch die erste Stelle nach dem Studium, im Durchschnitt, gut dotiert ist.

Vor- und Nachteile des Studiums der Wirtschaftsinformatik

Vorteile

  • Viele verfügbare Studienplätze und Standorte
  • Gute Karriereoptionen und attraktives Gehalt
  • Mögliche Spezialisierung
  • Viele Tätigkeitsfelder
  • Vielseitiges Studium

Nachteile

  • Hoher Anspruch und hohe Stoffdichte
  • Oftmals 2te Sprache notwendig für die Karriere
  • Gefahr ohne Master nicht spezialisiert genug zu sein
  • Besonders beliebte Hochschulen fordern einen hohen NC